 Der 1. FC Köln ist weiterhin erster Meisterschaftsanwärter der Bundesliga! Allerdings verlor man beim 0:3 gegen Freiburg ein wichtiges Schlüsselspiel, denn die Breisgauer liegen auf dem zweiten Platz und haben nur noch drei Zähler Rückstand aufzuweisen. Die Geißböcke bekommen es nun aber „nur“ mit dem Zehnten Stuttgart zu tun und können sich ganz auf sich selbst konzentrieren, denn immerhin haben sie noch alles in eigener Hand. Der SCF ist hingegen auf fremde Hilfe angewiesen und muss gleichzeitig vor allem die eigenen Spiele gewinnen, angefangen beim Duell mit dem Vierten aus Bochum. Drittes Team im Bunde der Topmannschaften ist der VfL Wolfsburg. Die Wölfe schlugen den HSV mit 3:2 und sind als Dritter mit sechs Punkten weniger auf dem Konto allerdings nur Außenseiter auf Rang eins. Auch am 13. Spieltag gab es in der Premier League aus Sicht von Hull City nichts Neues zu berichten. Erneut wurde gewonnen, dieses Mal klar und deutlich mit 4:0 gegen West Ham United. Nächstes „Opfer“ könnten die Wolverhampton Wanderers werden. Doch die Wolves sind immerhin Siebter und werden sich sicherlich nicht nur als Punktelieferant sehen. Der einzig wirkliche Konkurrent ist weiterhin Birmingham City, das zwei Zähler weniger aufweist. Aber jetzt wartet Everton und die Toffees sind immerhin Vierter, wenn auch mit zehn Punkten weniger ausgestattet. Da ist ein Sieg Pflicht, vor allem weil eine Niederlage schon das Aus bedeuten könnte, was den Titel angeht.
In Italien strauchelten die Spitzenteams hingegen. So zum Beispiel der Tabellenführer CFC Genoa. Die Ligurier mussten sich gegen Udinese, das im Niemandsland der Liga auf Platz zehn liegt, mit einem 0:0 begnügen und steht nun bei 34 Punkten. Titelkonkurrent Inter kam gegen Siena, den Elften, nicht über ein 2:2 hinaus. Somit bringen es die Nerazzurri nun auf 31 Zähler, genauso viele wie die Fiorentina. Die gewann als einzige Mannschaft aus den Top 3 und konnte Bari souverän mit 7:0 schlagen. Vor dem Duell mit dem Achten aus Cagliari genau das richtige Ergebnis, um ohne Sorgen in das nächste Spiel zu gehen. Genoa hat es mit Schlusslicht Bologna noch leichter erwischt, während Inter vor Bari auch nicht unbedingt Alpträume heimsuchen. Das dürfte auch Espanyol in der Primera Division so gehen, wenn man nun auf den Zwölften Getafe trifft. Denn nach dem 10:1 gegen Valencia sollte dem Team aus Barcelona vor keinem Gegner Angst und Bange sein, im Gegenteil. Durch den Kantersieg konnte man im Torverhältnis gegenüber dem punktgleichen (je 31) Tabellenführer aus Mallorca, der seinerseits mit 4:0 gegen Almeria erfolgreich war, gleich fünf wichtige Treffer aufholen. Deportivo (28 Pkt.), der Dritte, tat sich da beim 2:1 gegen Villareal, übrigens Mallorcas nächster Kontrahent, deutlich schwerer und konnte nur mit Mühe dran bleiben.
Keine Mühe hatte der FC Sochaux bei seiner Partie mit dem AS Monaco in der Ligue 1. Leicht und locker mit 4:0 setzte man sich durch und bringt es nun bei einer Partie weniger auf 33 Punkte. Da muss sich die Konkurrenz, angeführt von Valenciennes mit 31 Zählern, gehörig sputen. Und das tat der Tabellenzweite auch, indem er Grenoble Foot 38 mit einem 5:1 vom Platz schoss. Allerdings sind die zahlreichen Kantersiege natürlich wertlos, wenn der FCS auf Platz eins seine Aufgaben weiterhin so bravourös meistert. Gegen den Tabellenletzten aus St. Etienne ist nun wirklich nicht zu erwarten, dass man sich die Butter vom Brot nehmen lässt und Punkte auf dem Weg zum Titel verschenkt. Das denkt sich sicherlich auch der AZ Alkmaar (34 Pkt.) vor seiner Partie gegen den NEC, der Platz 14 inne hat. Aktuell sind es fünf Punkte auf den Zweiten Vitesse, der Dritte Feyenoord kommt auf 25 Zähler und eine Partie Rückstand. Aber die Zeit läuft den Verfolgern davon, auch wenn sie sich in blendender Verfassung befinden. So schlug Vitesse am Wochenende Waalwijk mit 6:1 und am Spieltag zuvor den NEC mit 10:0. Aber auch Alkmaar kann da durchaus mithalten. Jeweils mit 5:0 mussten der FC Utrecht und Heracles Almelo dran glauben. Es sieht also nicht danach aus, als könnte hier noch etwas schief gehen für den aktuellen Spitzenreiter der Eredivisie.
Das lief ja mal wie gewünscht für Fenerbahce in der Süper Lig! Denn am Wochenende fuhr der Titelfavorit aus Istanbul den 13. Sieg im 13. Spiel ein, während sich die beiden einzigen Konkurrenten die Punkte gegenseitig wegnahmen. Denn MKE Ankaragücü und Istanbul BB trennten sich mit 2:2 und daher scheint der Titelgewinn von Fener so gut wie besiegelt. Fünf Punkte liegen nun zwischen dem Tabellenführer und dem ersten Verfolger aus Ankara, zwei weitere sind es zum Lokalrivalen auf Platz drei. Für den Spitzenreiter kommt es nun zum Duell mit dem Sechsten Denizlispor. Keine leichte Aufgabe, aber bei bisher 81:10 Toren hat man allen Grund optimistisch in die Partie zu gehen. Außerdem konnte man gerade ein verrücktes Derby gegen Besiktas mit 3:2 für sich entscheiden. Selbstvertrauen sollte also vorhanden sein. Das hat mit absoluter Sicherheit auch der SC Braga. Dem punktbesten Team der Liga Sagres, bisher ausnahmslos als Sieger vom Platz gegangen, fehlt aus zwei Spielen nur noch ein Punkt, um sich den Titel in Portugal zu sichern. Gegen den Zehnten Maritimo sollte es wohl reichen und die Sektkorken könnten knallen. Uniao Leiria müsste dann in die Röhre schauen, dürfte sich aber gleichzeitig über die Teilnahme am Champions Cup freuen. Denn auch dem Außenseiter fehlt nur noch ein Zähler, um sich für den höchsten internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Dass es zu mehr reicht wagt niemand mehr zu glauben, schließlich gewann Braga alle 13 Partien und erzielte 55:4 Treffer. Eine zu meisterliche Bilanz, um am Ende doch nur auf Rang zwei zu landen.
Zuständiger Admin: Sascha Staat
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